... überaus eindrucksvolles Ein-Personen Stück...

WORMSER ZEITUNG

 

Was für ein Abend! Nichts als ein Mann und seine Worte - aber die öffnen Welten.

Plötzlich sind Bilder da. Kopfkino vom Feinsten. Eindrücklich, packend und bisweilen

ganz leise. Erfahren wir etwas über Luther? Auch. Mehr noch über uns.

Darüber, was eine Zeitenwende mit den Menschen macht, damals wie heute.

Almut F.  - Berlin

Foto: Rüdiger Böhme

WORMS; 9. August 2017

 

Der Schauspieler und Autor Christian Schramm hat in versgebundener Sprache von Schiller’scher Qualität, die er mit größter Selbstverständlichkeit zum Leben erweckte, ein hochintelligentes und ebenso spannendes Kammerspiel geschaffen. Im Frühjahr war Schramm mit seinem Ein-Personen-Stück schon einmal in Worms. Und nun erzeugte er mit seinem Vortrag bei den Besuchern ein mitreißendes Kopfkino. Ergänzt von authentisch klingenden Toneinspielungen befanden sich die Zuhörer gefühlt mitten im Geschehen. Basierend auf profundem historischen Wissen, dramaturgischer Kompetenz und dichterischer Schöpferkraft hat Schramm eine Geschichte erdacht, die einerseits die soziale, politische und religiöse Situation, auf der die Reformation fußte, packend darstellt, andererseits eine fiktive wie schlüssige Wendung von utopischem Charakter nimmt.

Dramatik, Ironie und Derbheit

Dafür steigt der Schauspieler in die Rolle von Kaiser Karl V., der sich als Friedensbewahrer in Europa, Beschützer vor den Osmanen und als Verteidiger sowie Erneuerer der römisch-katholischen Kirche sah. Vor ihm sollte der Reformator am 18. April 1521 in Worms seine Schriften widerrufen, sonst drohte ihm die Ächtung. Da sich im Reich unter den Bauern und ärmeren Stadtbewohnern sowie der Reichsritterschaft Unruhe breitmachte, gab es vor allem gesellschaftlich idealen Nährboden für Luthers Bewegung. Der Kaiser Karl von Christian Schramm ist ein kluger Kopf, der ahnt, dass Luther schnell zum Märtyrer werden könnte, und mischt sich als Junker Jan verkleidet in der Nacht unter das Volk, um zu verstehen, was auf den Straßen und in den Köpfen vorgeht.

Grandios entfaltet sich durch die präzisen Worte ein Panorama der Ereignisse, in die Junker Jan verwickelt wird. Knapp entkommt er dem Tod durch die aufgewiegelten Massen, indem ein Junker Jörg ihn in den sicheren Dom zieht. Dort erfährt der Kaiser im Gespräch mit dem Burschen, was wirklich los ist im Lande. Er erlebt eine Rede Luthers, in der dieser unter anderem die kaiserliche Stabilitätspolitik unterstützt, und erkennt die drohende Gefahr durch Unruhen im Volk. Er gelangt zu der genialen Lösung, Luther für seine Zwecke zu nutzen, indem er ihn die Bibel ins Deutsche übersetzen lässt und so durch das Wort Gottes in der Volkssprache wieder Stabilität erreicht werden kann.

Schramm ist ein großartiger Darsteller, der Charaktere und Emotionen bis ins Detail auslebt und dessen Text immer wieder überrascht, durch Witz in der Dramatik, durch Ironie und Derbheit sowie reflektierende, tiefgründige Passagen.

         Viktoria Selbert

1521 - Karl V. muss handeln.

Das Schicksal Europas liegt in seinen Händen.

Historisches Drama in drei Akten

 

 

Ein Blick durch die Augen Kaiser Karls V. auf seine Welt im Strudel der Reformation, auf die Welt von heute und die von morgen.

Ein Stück darüber, was eine Zeitenwende mit den Menschen macht, damals wie heute.

siehe: Termine

Ich muss die Fackel sein, das Volk anführ’n,
Statt zu beklagen, wenn ein Mönch es tut.
Vom Klagen nur allein wird nie nichts gut.
                                      
Die Nacht zu Worms; Kaiser Karl V.

 

 

April 1521.

Kaiser Karl V. durchlebt die dramatischsten Stunden seines Lebens. Ein Mönch hat es gewagt, ihm auf dem Reichstag entgegenzutreten und hat ihm die Grenzen seiner Macht und die Vergänglichkeit des Reiches aufgezeigt, ohne Schwert und ohne Armee. Allein mit sich zieht Karl Bilanz und lässt den Blick schweifen über sein Reich. Auf Deutschlands Straßen herrscht Anarchie. Europa ist in Aufruhr, bedroht von Zerfall, endlosen Kriegen und den Türken, die bereits Konstantinopel unter ihr Banner gezwungen haben. Jetzt rücken sie auf Wien vor.

Von innen droht dem Reich noch größere Gefahr. Die alte Ordnung ist ausgehöhlt. Papst und Klerus reißen die Kirche immer tiefer in einen Strudel aus Verschwendung und Habgier. Karls Reich ist eine Welt ohne Werte. Seine Untertanen sehnen sich nach geistiger Führung. Und nun legt ein Mönch aus Wittenberg die Hand genau in diese Wunde.

Karl V. muss eine Entscheidung treffen. Lässt er Luther gewähren, ist der Bruch mit Rom nicht zu verhindern. Verhängt er den Reichsbann, erschafft er in dem Augustiner einen Märtyrer; die Folgen wären unabsehbar. Das Schicksal des Abendlands hängt am seidenen Faden.

Der Herrscher wählt einen dritten Weg. Kühn und zukunftsweisend, wenn von Erfolg gekrönt, gefährlich und unumkehrbar, wenn er misslingt. Karl ersinnt einen unerhörten Plan, der die Geschichte der Welt für immer prägen wird.

 

Autor und Schauspieler Christian Schramm verbindet geschichtliche Fakten und erzählerische Freiheit zu einem fesselnden Drama. Es lässt uns Luther, seine Zeit und seine historische Leistung aus Sicht seines größten Gegenspielers Kaiser Karl V. verstehen.

Das Stück erlaubt uns gleichzeitig einen Blick durch die Augen des Kaisers auf unsere Welt von heute. Und wie sich die Bilder gleichen.

 

Erneut herrscht Anarchie. Bilder von Straßenschlachten zwischen Demonstrierenden und der Staatsgewalt am Rande des G20 Gipfels beherrschen die Medien. Die Welt ist geprägt von Hass und Gewalt, von Säkularisierung, Europa ist bedroht durch den Verlust von Werten, Glauben und Gottvertrauen und der Radikalisierung weiter Bevölkerungsteile. Die Wertediskussion innerhalb der europäischen Gemeinschaft sowie die Angst vor dem Islam machen die Parallelen zu Luthers Zeit endgültig unübersehbar.

 

Die Nacht zu Worms erzwingt Konsequenzen.

Die Lösung, die Kaiser Karl findet ist unbequem. Sie erfordert nichts weniger als eine Reformation.

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Skriptdoktor Christian Schramm ist ein Drehbuchautor, Schauspieler Skriptdoktor und Schriftsteller. Er arbeitet als Autor Drehbuchautor, Schauspieler , Scriptdoctor und Schriftsteller. Er arbeitet als Autor für zahlreiche TV Produktionen, unter anderem Die Nacht zu Worms. Die Nacht zu Worms. Die Nacht zu Worms. Die Nacht zu Worms. Die Nacht zu Worms.ür zahlreiche TV Produktionen, unter anderem als Chefautor. Er arbeitet als Schauspieler für Film und Fernsehen und Theater. Er ist Skriptdoktor und Creative Director der Eventagentur CSE GmbH. Christian Schramm ist ein Drehb als Chefautor. Die Nacht zu Worms. Die Nacht zu Worms. Er arbeitet als Schauspieler für Film und Fernsehen und Theater. Er ist Creative Director der Eventagentur CSE GmbH. Christian Schramm ist ein Drehbuchautor, Schauspieler und Schriftsteller.

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